Was sind die Fahrradteile mit Namen (Übersicht + Bilder)


Die Grundform und Konfiguration von Rahmen, Rädern, Pedalen, Sattel und Lenker des Fahrrads, hat sich seit dem ersten kettengetriebenen Modell, das um 1885 entwickelt wurde, kaum verändert. Beispielsweise ist das herkömmliche Design des Sattels oder des Sattels des Fahrrads mehr oder weniger gleich geblieben. Doch was sind die genauen Fahrradteile Namen, bzw. die einzelnen Fahrradkomponenten?

Licht ist ein weiterer wichtiger, aber vernachlässigter Faktor bei Fahrrädern. Auch wenn man sein Fahrrad nicht im Dunkeln benutzen möchte, muss man vorsorglich über ein Beleuchtungssystem verfügen.

Die Beleuchtung des Fahrrads dient dazu, andere zu sehen und sich für andere sichtbar zu machen, was beides dazu beiträgt, mögliche Unfälle im Dunkeln zu vermeiden.

Bei den Rahmen kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Carbon, Aluminium und Magnesium sind Rahmen, die sehr beliebt sind. Sogar Titanrahmen gibt es. Wobei diese ziemlich teuer sind.

Sobald du vorhast, ernsthaft, mehr Fahrrad zu fahren. Dann ist der allgemeine Betriebszustand deines Fahrrads ebenso wichtig, wie die routinemäßigen Wartungsarbeiten.

Vom Sattel bis zur Kette, bietet dieser Ratgeber einen gesamten Überblick über die Fahrradkomponenten, über alle beweglichen und feststehenden Teile einen Überblick.

Alle Fahrradteile mit Namen sind mit Beschreibung und Bild.

Fahrradteile Namen (Übersicht + Bilder) – Fahrradkomponenten im Detail

Im folgenden Text findest du zu den Fahrradteile Namen, die passende Erklärung für jedes Teil des Fahrrads. Wie die Fahrradteile heißen und alle Teile eines Fahrrads findest du in der folgenden Übersicht beschrieben.

Sattel

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Bei einem Sattel für das Mountainbike fällt genau wie bei dem Rennrad-Sattel die schmale Form auf. Du erhältst damit eine sportliche Haltung und kannst den Körperschwerpunkt bei Steilpassagen verlagern. Die leichte Polsterung erhöht die Satteldämpfung und sie passt sich an die Anatomie des Fahrers an.

Du wirst für City- und Trekkingräder einen breiteren Sattel finden, da dieser für die aufrechte Sitzposition besser geeignet ist. Der Fahrkomfort ist höher durch stoßdämpfende Geleinlagen oder durch die Federn.

Bei der Auswahl solltest du das Material und die Form, sowie die Ausrichtung beachten. Gel schont die Sitzknochen bei der Fahrt. Leder passt sich an die Anatomie an und Carbon ist im Vergleich leicht. Die Montage erfolgt bei neuen Modellen mit einem Schnellspanner, wofür kein Werkzeug benötigt wird.

Die Sattelhöhe wird etwa auf Hüfthöhe eingestellt und der Sattel ist mittig in der Horizontalen auf der Stütze befestigt. Von Sitzposition und Fahrradtyp, kannst du am besten deinen Sattel auswählen.

Rahmen

Rahmen

Der Fahrradrahmen stellt das Tragwerk deines Fahrrads dar. Das Körpergewicht wird getragen und an die Räder weitergegeben. Du solltest wissen, dass sich auf den Rahmen Stöße auswirken sowie auch Lenks-, Brems- und Antriebskräfte.

Zu beachten ist für das Herzstück des Fahrrads ein optimales Material, denn Komponenten wie Pedale, Lenker und Sattel werden damit verbunden.

Bei dem Rahmen achten Biker auf den Komfort, die Handhabung, das Gewicht, die Stabilität und auf die Stärke. Spezielle Rahmen findest du dabei für jeden Fahrradtyp.

Die Größen sind Unisex, Damen, Herren und Kinder sowie angegeben in 11 bis 29 Zoll. Die Rahmengröße ist wichtig für die Sitzhaltung und die Kompatibilität mit der Körpergröße.

Du findest sehr leistungsstarke und leichte Materialien wie Aluminium, Titan und Kohlefaser. Durch das leichte Gewicht kann deine Geschwindigkeit höher werden.

Stabile Materialien wie Stahl und Legierung sind zwar robust, doch es gibt Kompromisse bei der Wendigkeit und Geschwindigkeit.

Bremshebel

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Die Bremshebel werden auch als Bremsgriffe bezeichnet. Du findest sie am Lenker und die Bremsen lassen sich damit bedienen. Die Bremsung wird direkt bei der Bremse ausgelöst, indem die Hydraulikleitungen oder Seilzüge bei dem Bremshebel befestigt werden.

Verschiedene Preisklassen und Ausführungen werden gefunden und dies abhängig von dem Fahrradtyp wie Mountainbike, Trekkingrad oder Rennrad.

Auch der Bremstyp spielt eine Rolle, ob Hydraulikbremse oder V-Brake. Bremshebel sollten passend zu den Bremshebeln angebaut sein, da kurze Hebel für sehr starke Bremsen benötigt werden.

Die schwächeren Bremsen allerdings benötigen die langen Bremshebel, denn damit lässt sich die Bremswirkung verstärken. Moderne Bremshebel nutzen die stabilen Konstruktionen aus Aluminium und damit sind sie widerstandsfähig.

Bei für die Reduktion des Gewichts kann Aluminium helfen. Für das Betätigen der Bremse bevorzugen alle Radfahrer eine andere Griffweite.

Praktische Stellschrauben sind hilfreich, um die Griffweite anzupassen. Um den Komfort zu verbessern, werden oft auch gummierte Griffe gefunden.

Griff

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Bei allen Disziplinen des Radsports werden an den Griff am Lenker Ansprüche gestellt. Ein angenehmes Gefühl ist wichtig und du solltest nicht mit den Händen rutschen oder kleben, wenn die Hände schwitzen.

Für Das Mountainbike ist wichtig, dass zudem die Stöße abgedämpft werden. Entscheidend können die Griffe zum sicheren Fahrgefühl und Komfort beitragen.

Sattel, Pedale und Griffe sind der direkte Kontakt von dir als Fahrer und deinem Fahrrad. Wichtig beim Kauf sind Griffbreite, Griffdurchmesser und die Härte des Gummis. Hochpreisige Mountainbikes nutzen Lock-on-Griffe.

Die beiden leichten Klemmschellen aus Aluminium werden am Lenker verdreh sicher. Hast du einen betont dynamischen-sportlichen Fahrstil, empfehlen sich Lock-on-Modelle.

Die Montage ist sehr einfach möglich. Für die Montage gibt es Schraubgriffe oder Griffe zum Aufschieben.

Touren- und Citiybikes nutzen meist schwarze, schlichte Modelle. Auch möglich sind allerdings ergonomisch geformte Griffe. Ein eingebrachter Flügel kann für die größere Ablagefläche sorgen.

Sind Lenkhörnchen vorhanden, kannst du die Körper- und Handhaltung verändern. Achte auf Montagesystem, Größe, Form und Material bei dem Kauf.

Moderne Materialien sind Kunststoff oder Gummimischungen, da sie rutschfest, robust und witterungsbeständig sind.

Lenker

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Früher wurde ein Fahrradlenker noch als Lenkbügel oder Lenkstange bezeichnet. Es besteht damit die Verbindung mit der Gabel und dem Vorbau, damit die Befehle beim Lenken mit der Hebelwirkung an das Vorderrad gegeben werden.

Du findest heute bereits Kombinationen aus Vorbauten und Lenker. Durch die Lenker gibt es im Alltag das perfekte Handling und bei längeren Trekking-Touren die optimale Sitzposition.

Unvorteilhafte Steuerungsverhalten, Rückenschmerzen oder die falsche Sitzhaltung können der Vergangenheit angehören.

Die modernen Varianten bestehen überwiegend aus Carbon oder Aluminium. Obwohl die Lenker damit sehr leicht sind, können sie durch die enorme Stabilität überzeugen.

Der Vorbau und der Bügel werden mithilfe von dem Lenkerbügel dann mit dem Rahmen verbunden.

Viele Lenker bieten Barends. Diese Endstücke bringst du an dem Bügel im rechten Winkel an.

Mountainbike-Lenker sind eher breit und gerade.

Bei Trekkingrad-Lenkern gibt es Lenker für verschiedene Griffpositionen, flatbar oder riserbar.

Ein Rennrad-Lenker ist ein klassischer Bügellenker und er wird auch als Rennlenker bezeichnet. Breiten findest du von 560 bis 800 Millimetern und die optimale Breite entspricht deiner Schulterbreite.

Gangschalter

Die Gangschalter werden auch als Schalthebel bezeichnet und sie liegen griffbereit in den Händen der Fahrer.

Über die Schalter ist es möglich, dass du die Gänge wechselst. Mit einem geringen Kraftaufwand sollte der Klick am Lenker funktionieren, damit sich die Kette dann in kurzer Zeit in eine gewünschte Position bewegt.

Dies ist wichtig, um immer die passende Übersetzung parat zu haben.

Sehr gängig sind die Index-/Trigger-Schaltheben, welche spür- und hörbar bei dem Gangwechsel einrasten. Die Drehschaltgriffe werden allerdings immer beliebter.

Haben Räder die Rennlenker, gibt es mit der vertikalen Montageposition meist die Schalt/Bremshebel. Die Gemeinsamkeit der Systeme ist, dass du die hinteren Schaltwerke mit dem rechten Hebeln betätigst und für die Bewegung von dem Umwerfer ist der linke Hebel wichtig.

Gangschalter und Gangschaltung sind für Fahrgefühl und Handling sehr wichtig, denn du solltest reibungslos schalten können.

Die Rahmenschalthebel werden bei der unteren Rahmenstange gefunden und bei der Bedienung wird etwas Übung benötigt.

Beliebter sind Schalthebel, die mit den Fingern am Lenker bedient werden können. Die Gänge können mit leichtem Fingerdruck gewechselt werden und bei längerem Halten werden oft mehrere Gänge gleichzeitig gewechselt.

Die Drehgriffe sind zwar schneller, doch dafür gibt es keinen Versatz beim Schalten. Mit einer Bewegung von dem Handgelenk kannst du Drehgriff-Schalthebel bei City- und Mountainbikes schneller bedienen.

Bremse (vorn und hinten)

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Die Bremse ist bei dem Fahrrad ein sehr wichtiges Bauteil, denn die Sicherheit der Radfahrer wird damit gewährleistet.

Gefunden werden die Klotz- und Trommelbremsen mit der radikalen Wirkung oder aber die Felgen- und Scheibenbremsen mit der axialen Wirkung. Ausschlaggebend ist die Kraftrichtung der Bremse.

Oft wirst du Felgenbremsen finden, denn diese Einstiegsmodelle haben einen guten Preis. Felgenbremsen werden für Trekkingräder, Rennräder oder City-Bikes oft genutzt.

Beliebt sind auch die V-Brake Bremsen, die man als Cantilever-Bremsen bezeichnet. Außerdem haben sie einen Seilzug.

V-Brakes haben allerdings längere Bermsarme wie Cantilever-Bremsen und sie bremsen damit leichter und effektiver.

Besonders im Mountainbike-Bereich nutzt man oft Scheibenbremsen.

Eine gute Bremsleistung bietet eine hydraulische Scheibenbremse, die sehr für Mountainbikes und Rennräder wichtig ist. Bremswirkung und Bremskraft sind schließlich sehr wichtig.

Felgenbremsen oder hydraulische Scheibenbremsen findest du auch für die schweren E-Bikes. Werden die Bremshebel betätigt, stoppt das Rad hydraulisch oder mechanisch je nach Fahrradbremse.

Die mechanischen Modelle nutzen einen Seilzug und dieser Zug verbindet die Bremsklötze am Rad mit dem Bremshebel.

Die hydraulischen Bremsen haben ein System mit Flüssigkeit. Aktivierst du den Bremshebel, kann sich die Kraft direkt über die Bremszylinder an die Bremsklötze auswirken.

Gabel

Gabel

Eine Fahrradgabel ist ein wichtiges Teil, welches Vorderrad und Rahmen verbindet. Der Gabelschaft verbindet am oberen Ende die Gabelbeine und nachdem der Schaft drehbar gelagert ist, kannst du mit dem Fahrrad Lenken.

Eine Starrgabel hat keine Federung eingebaut. Die Federgabel bietet die Federung, damit die Unebenheiten und Stöße besser abgefedert werden.

Ungefederte Modelle findest du meist bei den schnellen und leichten Rädern. Die Gabeln bestehen oft aus Carbon-/Kohlefaser oder aus Aluminium.

Für das Mountainbike oder Trekkingbike, nutzt man allerdings Federgabeln. Abhängig von dem Einsatzzweck sind hiermit verschieden große Federwege geboten.

Starrgabeln können für ein direktes Feedback von der Straße sorgen. Bei dem Rennradbereich werden oft Carbongabeln genutzt, denn sie sind leicht und dämpfen Vibrationen.

Federgabeln sind mit Stoßdämpfern ausgestattet und abhängig von der Ausführung, ist ein bestimmter Federweg erlaubt. Der Federweg ist umso größer, je unwegsamer ein Gelände ist.

Die optimale Gabel ist bestimmt durch Fahr-Stil, Radtyp und weiterer Faktoren.

Rad

Die Fahrradreifen können das Fahrgefühl der Räder sehr beeinflussen. Der Grip wird durch ein Rad geprägt und das Rad kann entsprechend komfortabel und leicht rollen.

Wichtig sind der gute Pannenschutz, die Traktion, das niedrige Gewicht und der niedrige Rollwiederstand.

Möchtest du ein Rad kaufen, gibt es beispielsweise Drahtreifen oder Faltreifen. Verschiedene Gummimischungen sind erhältlich und wichtig ist dabei nur die richtige Größe.

Zu beachten ist die verwendbare Breite für Gabel und Rahmen sowie der Raddurchmesser. Das Rad besteht aus Lauffläche, Wulstkern und Karkasse.

Um die Gefahr der Panne zu reduzieren, werden oft Panneneinlagen verwendet.

Bei den Gummimischungen gibt es verschiedene Bestandteile wie Alterungsschutzmittel, Farbstoffe, Vulkanisationsmittel, Öle und Fette, Füllstoffe und Kautschuk.

Jedoch ist das Gewicht vom Aufbau bestimmt. Drahtreifen haben den guten Kompromiss zwischen Gewicht, Pannensicherheit und Stabilität.

Die Schlauchreifen werden in die Felge geklebt und dort gibt es keine Drahtverstärkung.

Gefunden werden Tubeless-Reifen, diese sind schlauchlos und das Gewicht ist am geringsten.

Rennräder haben meist wenig Profil für den geringen Rollwiederstand.

Bei dem Mountainbike gibt es das starke Profil, damit es bei unwegsamem Untergrund die Verzahnung sowie eine große Fläche ermöglicht.

Pedale

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Bei den Pedalen wird zwischen Plattformpedalen und Klickpedalen unterschieden. Klickpedale sorgen für eine optimale Kraftübertragung und sie sind bei dem Rennsport schon längere Zeit beliebt.

In der Zwischenzeit findest du die Klickpedale auch verstärkt bei Freizeitradlern und Mountainbikern.

Moderne Pedale dieser Art nutzen die integrierte Halterung mit den Cleats. Die Plastik- oder Metallplatten sorgen dafür, dass die Schuhsohle einrasten kann. Pedal und Schuh werden verbunden und die Fahrer treten effizient in die Pedale.

Für die Füße gibt es damit die stabilisierende Wirkung, wobei du dafür spezielle Schuhe benötigst.

Plattformpedale haben keinen Käfig und die Auflagefläche ist groß. Die sogenannten Flats gibt es bei allen Radtypen, egal ob Stadtrad, BMX-Rad, Trekking-Bike oder Mountainbike.

Trauen sich Einsteiger noch nicht an die feste Verbindung heran, sind die Plattformpedale geeignet.

Zacken oder Pins greifen teilweise das Profil der Sohle und der Halt wird damit optimal.

Gute Materialien sind Stahl oder Aluminium mit dem profilierten Gummi. Leichte Modelle vereinfachen den Antritt und Gewicht wird gespart.

Kette

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Auf jeden Fall überträgt die Fahrradkette die Kraft auf das Hinterrad, welche du auf die Pedale bringst. Ohne hochwertige Ketten sind schmerzhafte Unfälle möglich.

Eine Kette ist dabei der dauerhaften Belastung ausgesetzt und zudem den äußeren Witterungseinflüssen.

Bei Kettenschaltungen sorgt die Kette dafür, dass die Bewegungen des Schaltvorgangs flüssig sind. Das Design der Kettenglieder ist konstruktiv, damit die Gangwechsel flüssig sind. Beschichtungen und hochwertige Materialien sorgen für die lange Lebensdauer.

Durch eine regelmäßige Pflege ist es möglich, dass du den Antrieb leise und reibungsarm hältst. Für deinen Kauf ist es wichtig, dass die Fahrradkette immer zu der Gang-Anzahl am Hinterrad passt.

Die Lebensdauer der Kette wird dann meist mit 2000 bis 4000 Kilometer angegeben.

Fast alle Ketten bestehen aus Rolle, Hülse, Bolzen, Innenlasche und Außenlasche.

Gefertigt sind die Ketten häufig aus dem gehärteten Stahl, manche Modelle aus Edelstahl. Die Laschen sind dabei vergoldet, kadmiert oder vernickelt.

Die Ketten bestehen aus fast 500 Einzelteilen und alles ist aufeinander abgestimmt.

Kurbel

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Bei der Kurbel ist wichtig, dass es diese mit oder ohne die vormontierten Kettenblätter gibt. In Verbindung mit den Pedalen werden Antriebskräfte der Fahrer auf ein Innenlager übertragen.

Auf ein Hinterrad gelangt die Pedalkraft über das Ritzel, die Kette und das Kettenblatt.

Die reinen Kurbelarme bieten die die Option, dass du dir ein Kettenblatt nach eigenen Wünschen auswählen kannst. Du findest auf dem Markt Rennradkurbeln, Touringkurbeln und Mountainbikekurbeln.

Wichtig beim Kauf ist, dass Achsstandard und Innenlager zusammenpassen. Die gleiche Technologie oder der gleiche Hersteller können oft Gewissheit geben.

Die Anzahl der Kettenblätter ist wichtig, für welche eine Kurbel geeignet ist. Auch der Lochkreis-Standard sollte beachtet werden sowie die Länge der Kurbelarme.

Abhängig von Fahrstil und Beinlänge gibt es 165 bis 175 Millimeter. Die Kurbelgarnituren bestehen meist aus Carbon, Aluminium oder Stahl.

Da auf die Hebel hohe Zug- und Druckkräfte wirken, sollte die Kurbel belastbar und steif sein.

Kurbelarm

Der Kurbelarm gehört bei einem Fahrrad mit zu den Teilen, die am stärksten beansprucht sind. Die Kurbel muss nicht nur deine Tretbewegung aushalten, sondern auch dein Gewicht.

Besonders die Fahrt durch ein hartes Gelände belastet die Kurbel sehr. Sobald du Tricks und Sprüngen machst, dann ist die Belastung nochmals höher.

Ein moderner Arm hat ein niedriges Gewicht, doch die Stabilität ist hoch.

Kaufst du eine Kurbelgarnitur, dann erhältst du zusammen die Kurbelarme und Kettenblätter. Möchtest du nur eine Kurbel tauschen, musst du das Tretlager bei deinem Fahrrad beachten.

Einzelne Kurbelarme nennt man auch Tretkurbeln. Du kannst sie als Paare oder aber auch als einzelne Arme für links und rechts kaufen. Auf jeden Fall gibt es die Kurbelarme in verschiedenen Materialien, Größen, Ausführungen und Farben.

Kettenblätter

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Für die Kettenblätter gilt, je nach Bedürfnissen, Einsatzzweck und Fahrradart, gibt es verschiedene Modelle.

Die Wichtigkeit ist hoch, denn es handelt sich um das Antriebszahnrad für dein Fahrrad. Das Kettenblatt ist geeignet für viele Fahrräder mit Nabenschaltung und für die Fahrräder mit der festen Übersetzung.

Ein Bike mit der Kettenschaltung hat je nach Übersetzung und Gänge ein bis drei Blätter.

Auch werden einige Kettenblätter beim Fahrrad als Kettenblattgarnitur bezeichnet.

Wenn du Kettenblätter für dein Mountainbikes suchst, hat es eine verschiedene Anzahl an Zähnen. Denn sie haben einen anderen Lochkreis und sie sind etwas größer. Je nach Nutzungsintensität und Kilometerleistung, musst du das Kettenblatt im Laufe der Zeit tauschen.

Trekkingräder haben 48, 36 oder 26 Zähne, die Mountainbikes haben 44, 32 und 22 Zähne und die Rennräder haben zwischen 30 und 53 Zähne.

Günstige Kettenblätter sind verbunden mit der rechten Tretkurbel. Auf jeden Fall wurden die Kettenblätter sonst an den Kurbelstern geschraubt.

Umwerfer

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Ein Umwerfer trägt zusammen mit dem Schaltwerk dafür Sorge, dass du frei das Antriebsverhältnis ändern kannst.

Der Umwerfer kann bei den modernen Kettenschaltungen die Kette deines Fahrrads bei der Kurbelgarnitur auf ein weiteres Kettenblatt legen.

Die sauberen Schaltungen funktionieren nur dann, wenn der Umwerfer passend eingestellt ist. Wenn der Umwerfer nicht stimmt, bleibt die Kette hängen oder sie hakt.

Du kannst auch eine Justierung vornehmen. Möchtest du einen neuer Umwerfer kaufen, dann sollte dieser zu der Größe deiner Kette passen.

Für den Umwerfer gibt s zwei Modelle und diese sind Top-Swing und Down-Swing.

Down-Swing ist dabei am Sitzrohr fest verbaut. Ein Top-Swing-Modell befindet sich weiter unten.

Der Platz am Fahrradrahmen und der Fahrradtyp sind entscheidend für den Umwerfer. Hat dein Fahrrad beispielsweise einen breiten Rahmen, ist das Modell Top-Swing besser.

Bei Dow-Pull gibt es die Zugführung von unten, bei Top-Pull von oben und bei Dual-Pull ist sie von beiden Richtungen möglich.

Gangschaltung

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Die richtige Gangschaltung ist abhängig von deinem vorhandenen Budget und vom Einsatzzweck. Sie besteht aus dem schaltbaren Getriebe zwischen angetriebenem Hinterrad und Tretkurbel-Antrieb sowie aus den Bedien- und Schaltelementen.

Es gibt Kombinationsschaltungen und Tretlagerschaltungen, diese kannst du mechanisch betätigen.

Die Nabenschaltung kannst du automatisch, elektrisch oder mechanisch betätigt. Und eine Kettenschaltung kannst du per Funk, elektrisch oder mechanisch betätigen.

Bei der Kettenschaltung befinden sich Kettenblätter an der Kurbel, welche du mit dem Umwerfer auswählen kannst. Eine Nabenschaltung besteht aus dem Planetengetriebe, welches im Ölbad läuft und sich in der ganz gekapselten Hinterradnabe befindet.

In der Hinterradnabe findet der Schaltvorgang statt und die Kette überträgt nur die Kraft von dem Kettenblatt bei der Kurbel zu dem Zahnrad am Hinterrad.

Eine Tretlagerschaltung benötigt die spezielle Tretlageraufnahme und du kannst sie nicht mit den normalen Rädern nutzen. Eine Kombinationsschaltung ermöglicht es, dass zwei Typen zu nur einer Schaltung zusammengeführt sind.

Mit jeder Gangschaltung sollte dein aufzubringendes Drehmoment und die Trittfrequenz bei verschiedenen Fahrwiderständen im angenehmen Bereich bleiben. Du kannst die Gangschaltung meist über die Schalthebel am Lenker bedienen.

Kassette

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Bei dem Fahrrad stellt die Kassette das Ritzelpaket dar, welches du fast immer bei der Hinterradnabe findest. Bei der hinteren Nabe kommt die Kassette dabei an den Freilaufkörper und mit dem Gewinde rastet sie dank des Verschlussringes am Freilaufkörper ein.

Moderne Rennräder haben diese Kassette, welche mit der elffachen, zehnfachen oder neunfachen Version ausgestattet ist.

Die vielen Gangritzel sorgen dafür, dass deine Fahrradkette laufen kann. Willst du bei Anstiegen schneller in die Pedale treten, sollte die Anzahl der Zähne größer sein. Bei der geringen Anzahl der Zähne, kannst du länger bei hoher Geschwindigkeit fahren werden. Und deine Räder drehen nicht durch.

Gibt es ausreichend Gänge bei der Kassette, kannst den perfekten Gang auswählen. Somit kannst gleichmäßig und reibungslos Fahren.

Wichtig ist nur die richtige Instandhaltung der Kassette, denn diese müssen geölt und gesäubert werden.

Zum Beispiel die Kassetten der Mountainbikes, haben eine größere Bandbreite der Ritzelgrößen, denn es gibt schwankende Steigungsgrade. Verglichen zu den Kassetten der Rennräder verlaufen die Schaltvorgänge bei dem Mountainbike schließlich nicht so gleichmäßig.

Ventil

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Wenn du Luft bei deinen Reifen benötigst, muss du die Ventilform der Schläuche an deinem Rad feststellen.

Es gibt bei den Ventilen generell nur drei Formen, die für die gewissen Fahrradtypen typisch sind.

Die Fahrradschläuche sind alle gleich aufgebaut und hier ist ein Metallröhrchen angebracht, wo das Ventil sitzt. Die Aufgabe ist, dass Luft nicht mehr aus dem Schlauch entweicht.

Es gibt das Fahrradventil, das Autoventil und das Französische Ventil.

Ein französisches Ventil ist die schmalste Variante und es kann dem höchsten Druck standhalten. Die Nutzung findet bei Rennrädern statt und auch die Mountainbikes nutzen überwiegend die Ventile.

Das Autoventil stammt eigentlich von einer Verwendung im Auto. Und der Vorteil ist, das du es auch an der Tankstelle auffüllen kannst. Diese Ventile findest du bei Alltagsrädern oder Reiserädern.

Schutzblech

Schutzblech

Das Schutzblech beim Fahrrad gibt es für Trekking-Fahrräder, Rennräder oder Mountainbikes.

Zudem gibt es Steckvarianten und feste Modelle.

Du und dein Fahrrad sind dann geschützt. Wie der Name schon sagt, geht es schließlich um den Schutz. Die Bleche verhindern, dass Wasser und Dreck hochgeschleudert werden.

Auch werden hinter dir fahrende Radfahrer, dein Fahrrad und deine Bekleidung geschützt.

Feste Modelle kannst du verschrauben. Zudem gibt es dafür eine entsprechende Vorrichtungen.

Die geschraubten Modelle bleiben meist stabil und dauerhaft an deinem Rad. Kaufst du Steckschutzbleche, passen sie fast an jedes Rad und du kannst sie schnell montieren und auch wieder entfernen.

Besonders bei den Herbst- und Wintermonaten sind sie praktisch und im Sommer kannst du sie einfach wieder entfernen. Manche Räder verzichten auf die Schutzbleche aus ästhetischen Gründen und für die Einsparung an Gewicht.

 

Fahrradträger

Als Option kannst du dir einen Fahrradträger fürs Auto kaufen. Je nach Modell, kannst du diese hinter der Kofferraumklappe auf der Anhängerkupplung oder auf dem Dach deines Autos montieren.

Solche Fahrradträger können gerade für Tourenräder von Vorteil sein.