Ab wann braucht man einen Fahrrad Kindersitz?


Kinder sollten erst in einem Fahrradsitz mitgenommen werden, wenn sie bereits selbstständig sitzen können. Ansonsten haben Kinder in ihrem Sitz keinen ausreichenden Halt. Die Rückenmuskulatur ist bei Babys noch nicht sehr stark ausgeprägt. Werden die Kinder in eine sitzende Position gedrängt, ist die Belastung auf die Bandscheiben sehr hoch. Viele Kinder könnten ab dem 9. Lebensmonat aufrecht sitzen. Den Fahrrad Kindersitz ab wann braucht man ihn? Darum geht es in diesem Artikel.

Ab wann braucht man einen Fahrrad Kindersitz und wann sollten Kleinkinder im Fahrradsitz mitgenommen werden?

Wenn dein Kind noch nicht frei sitzen kann, ist die Mitnahme in einem Kinderfahrradsitz nicht ratsam. Auf Dauer ist der Rücken zu stark belastet und dein Kind sitzt auf Dauer sehr unbequem. In einem Fahrradsitz muss ein Kleinkind aufrecht sitzen.

Zusätzlich ist es beim Fahren Erschütterungen ausgesetzt. Damit diese Stöße optimal abgefedert werden können, sollte die Rückenmuskulatur bereits stark ausgeprägt sein. Das ist erst ab dem Sitzalter möglich.

Viele Hersteller geben bei der Produktbeschreibung ihres Fahrradsitzes ein Mindestalter von 9 Monaten an. Experten raten, dass du den Sitz erst für Kinder verwenden solltest, die das erste Lebensjahr erreicht haben.

Für jüngere Kinder eignet sich der Sitz, um kleine Fahrten um den Block zu proben. Längere Fahrradtouren sollten nur mit Kleinkindern vorgenommen werden, die bereits über eine ausgeprägte Rückenmuskulatur verfügen.

Was ist gesetzlich erlaubt, bei einem Fahrrad Kindersitz?

Kein Gesetz schreibt dir vor, ab wann du dein Kind mit dem Fahrrad mitnehmen darfst. Lediglich das Höchstalter wurde durch die deutsche Straßenverkehrsordnung festgelegt.

Ab dem Alter von 7 Jahren darfst du als Erwachsener ein Kind nicht mehr auf einem Kindersitz transportieren. In einem Fahrradanhänger darfst du auch zwei Kinder transportieren.

Beim Fahren musst du darauf achten, dass die Füße deines Kleinkindes nicht in die Speichen geraten können.

Woran erkennst du einen guten Fahrrad Kindersitz?

Ein hochwertiger Fahrradsitz ist in der Regel mit einer stabilen Federung ausgestattet. Dadurch werden Stöße, die bei unebenen Wegen nicht verhindert werden können, ausreichend abgefedert.

Der Kindersitz muss immer zum Gewicht und der Größe deines Kindes passen. Für ein hohes Maß an Sicherheit sorgt ein 5-Punkt-Gurt. Dein Kind hat dadurch einen wesentlich besseren Halt.

Aber auch die Fußriemen und Fußstützen sind ein wichtiges Kaufkriterium. Sie verhindern, dass die Füße nicht in die Speichen geraten können.

Kinder sitzen etwas angenehmer, wenn die Sitzfläche mit einem Höcker ausgestattet ist. Einige hochwertige Fahrradsitze verfügen unter dem Sitz über einen stabilen Federstahlbügel.

Der Sitz kann direkt an der Stange angebracht werden. Somit steht er etwas frei über dem Gepäckträger deines Fahrrads.

Dein Kind im Fahrradsitz vorne oder hinten platzieren?

Wo kannst du dein Kinder besser platzieren im Kindersitz, vorne oder hinten? Die meisten Kinder fühlen sich hinten sicherer. Ein Vorteil von Fahrradsitzen, die hinten befestigt sind, ist, dass das Kind bei einem Aufprall durch die Eltern geschützt ist.

Eltern können ihr Kind auch vor Wind und Regen mit dem eigenen Körper schützen. Da du dein Kind hinten nicht im Blickfeld hast, solltest du es mit einem 5-Punkt-Gurt sichern.

Anders sieht es bei noch sehr jungen Kindern aus. Sie fühlen sich meistens sicherer, wenn sie ihre Eltern sehen können.

Daher solltest du Kindersitze für Kleinkinder, immer entgegen der Fahrtrichtung anbringen. Kinder verspüren dadurch mehr Sicherheit, da sie trotz einer hohen Geschwindigkeit die Rückbestätigung durch ein Elternteil erhalten.

Somit wird sich das Kind beim Fahren ruhiger verhalten. Die meisten Vordersitze können für Kinder bis zu einem Gewicht von 15 kg genutzt werden.

Der passende Helm und Kindersitz

Nicht nur Eltern sollten beim Fahrradfahren einen Helm tragen, sondern auch das Kind. Für Kinder ab 9 Monate stehen stabile Fahrradhelme ab einer Größe von XS zur Auswahl.

Sie lassen sich mithilfe von Gurten perfekt am Kopf anpassen. Die meisten Fahrradhelme verfügen über einen Mindest-Kopfumfang von 40 bis 50 cm.

In Deutschland gibt es bisher beim Fahrradfahren noch keine Helmpflicht. Wer keinen Helm trägt, riskiert bei einem Sturz schlimme Kopfverletzungen.

Du solltest dieses Risiko auch bei kleinen Strecken nicht eingehen und vor jeder Fahrt einen Helm aufsetzen.