Ab wann kann man mit Hund Fahrrad fahren?


Eine gemeinsame Tour mit dem Hund sollte erst erfolgen, wenn der Hund die Wachstumsphase hinter sich gelassen hat. Meist im Alter von 1,5 Jahren, kannst du mit dem Hund Fahrrad fahren.

Ab wann mit Hund Fahrrad fahren: ab wann solltest du mit deinem Hund deine erste Fahrradtour starten?

Für viele Herren und Hunde gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam einen Ausflug durch die Natur zu unternehmen. Fahrradtouren mit dem Hund sind eine schöne Freizeitbeschäftigung und powern den geliebten Vierbeiner ordentlich aus.

Im Alter von 1,5 Jahren ist bei den meisten Hunden die Wachstumsphase abgeschlossen. Die Knochen sind zu diesem Zeitpunkt ausreichend gehärtet.

Wenn du mit einem jüngeren Hund Fahrrad fahren würdest, würdest du die Gelenke deines Begleiters zu stark überlasten. Sie sind sehr anfällig gegenüber Verletzungen.

Weiterhin solltest du sehr vorsichtig sein, wenn dein Hund unter Herz-Kreislauf-Beschwerden, einer Hüftgelenksdysplasie oder Ellenbogengelenksdysplasie leidet.

In diesem Fall solltest du deinen Hund nur begrenzt neben deinem Fahrrad laufen lassen.

Beachte vor einer Fahrradtour mit deinem Hund

Bevor du mit deiner ersten Tour startest, solltest du deinen Hund erst einmal vom Tierarzt untersuchen lassen. Wähle zum Trainieren eine gerade Strecke mit wenig Verkehr.

Der Hund sollte durch nichts abgelenkt werden. Schlecht geprägte, unsichere oder stark ängstliche Hunde müssen sich zuerst an das Fahrrad gewöhnen.

Anfangs sollte der Hund seine normale Gassi Runde genießen dürfen, in der er ausreichend schnüffeln kann.

Hund am Fahrrad führen

Danach solltest du erst einmal das Fahrrad schieben und deinen Hund nebenherlaufen lassen.

Ob der Hund hierbei an der Leine laufen oder freilaufen sollte, kannst du selbst entscheiden. Wenn du dich für die Leine entscheidest, solltest du darauf achten, dass du sie dir nicht um das Handgelenk wickelst.

Dadurch kannst du verhindern, dass der Hund verletzt wird, falls du stürzt oder du abrupt etwas ausweichen musst.

Ab wann darf ein Hund am Fahrrad mitlaufen? Beginne mit kleinen Distanzen.

Damit ein Hund nicht überfordert wird, solltest du zuerst nur eine kleine Strecke fahren. Die Distanz kannst du täglich etwas steigern.

Dadurch kannst du die Kondition deines Vierbeiners steigern. Fahren nicht zu schnell. Achte am besten darauf, dass die dein Hund in einem lockeren Trab folgen kann.

Zwischendurch solltest du eine Pause einlegen. Somit kann sich dein Hund ausreichend erholen. Biete ihm bei jeder Pause etwas Wasser an.

Eine Wasserflasche sollte auf längeren Touren immer dabei sein. Das gilt auch für ein Erste-Hilfe-Paket. Bei einer Tour kann es schnell passieren, dass sich dein Hund an der Pfote verletzt.

Sollte sich dein Hund während der Pause hinlegen, solltet ihr eure Tour erst fortsetzen, wenn er aufsteht und zeigt, dass er weiterlaufen möchte.

Welche Strecke mit Hund und Fahrrad fahren?

Mit einem ängstlichen Hund solltest du nicht gleich einen Radweg wählen, der direkt an einer Straße grenzt. In diesem Fall ist eine Tour über einen Feld- und Waldweg besser geeignet.

Hunde laufen sich auf einem harten Asphaltweg sehr schnell die Pfotenballen wund.

Wege durch die Natur sind aber auch wesentlich erholsamer und schöner für beide Parteien. Ein Feldweg bedeutet für einen Hund immer eine wesentlich geringere Belastung für die Gelenke.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Feldwege im Sommer nicht so heiß werden, wie ein Asphaltweg.

Wenn Du mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren möchtest, solltest du besonders darauf achten, dass dein Hund an der Seite läuft, die von der Straße weggewandt ist.

Dadurch schützt du ihn nicht nur davor, dass er sich durch ein vorbeifahrendes Auto oder Motorrad erschreckt, sondern du setzt ihn auch nicht direkt den Abgasen aus.

Aufgrund seiner Höhe ist ein Hund wesentlich mehr Feinstaub und Abgasen ausgesetzt wie ein Mensch.

Wie solltest du deine Fahrradtour mit Hund beenden?

Am Ende der Tour solltest du die Geschwindigkeit drosseln oder dein Fahrrad schieben.

Dadurch kann der Hund langsam neben dir langsam hertrotten. Er hat ausreichend Zeit zu schnüffeln oder sich frei bewegen.

Wichtig ist, dass der Hund langsam runter kommt und sein Herz wieder normal schlägt.

Durch das langsame Laufen wird sich auch seine Muskulatur entspannen. Das ist ähnlich, als wenn wir Joggen und am Ende der Strecke die Erholungsphase durch ein ruhiges Laufen einläuten.